Der Windows Host
Die Reduktion von rund 3500 Arbeitsplätzen auf einen zentralen Windows Host, bestehend aus 100 Citrix Servern, erfordert im Gegenzug einen strukturierten RZ-Betrieb. Nicht nur die Konzeption und Dokumentation der Umgebung, sondern auch die Beschreibung aller notwendigen Betriebs- und Supportprozesse sind für diese Umgebung wichtig.
Ein Windows Host ist bei einem Neuaufbau oder auch Migration sorgfältig zu planen und zu entwickeln, um alle Anforderungen und Abhängigkeiten aufzunehmen. Hier ist nicht nur die Systemumgebung, sondern auch die gesamte Infrastruktur, wie Benutzerverwaltung, Datenablage etc. zu berücksichtigen.
Dies bedeutet, dass alle Änderungen geplant und im Rahmen des Changemanagement erst nach entsprechenden Abnahmeverfahren implementiert werden. Hierbei ist eine Automation und ein Konfigurationsmanagement der Installationsroutinen notwendige Voraussetzung. »In diesem Umfeld unterstützt uns seit mittlerweile über vier Jahren das Beratungsunternehmen Centracon GmbH aus Leverkusen. Wir schätzen neben der technischen Expertise speziell auch die Methoden- und Prozesskompetenz, betriebsoptimierte Lösungen mit nahtloser Integration für uns zu entwickeln« sagt Herbert Kaiser.
Fazit
Neue Software-Releases sind heute sicher einzuführen: "Sollte dabei etwas schief laufen, lassen sich die Probleme schnell beheben. Notfalls könnte sogar ein Rollback durchgeführt werden. In einer traditionellen Architektur droht hier der Stillstand produktiver Systeme – mit enormen Kosten." erklärt Herbert Kaiser.
Diese Leistungsfähigkeit in der Softwareverteilung ist noch interessanter zu bewerten, wenn man bedenkt, dass die 3500 Citrix Benutzer der LVA Rheinprovinz in den letzten vier Jahren nur von zwei Mitarbeitern betreut wurden. Das hat natürlich auch monetäre Konsequenzen.
Die Schlüsseltechnologie Citrix erfreut sich großer Beliebtheit. Die Anbindung angeschlossener Kliniken und die Integration der Arbeitsplätze der LVA Westfalen stehen auf der Agenda. Auch die Nutzenpotentiale werden weiter ausgebaut. Der strategische Einsatz von Thin-Clients und damit eine Weiterführung der Standardisierung wird derzeit in einem Pilot mit Telearbeiter evaluiert.
"Die LVA Rheinprovinz hat mit der Entscheidung für eine Server-basierte Lösung frühzeitig das Fundament gelegt, von dem die ZRWest GmbH jetzt profitieren kann.", erklärt Herbert Kaiser. "Die damals in einer Wirtschaftlichkeitsrechnung ausgewiesenen Einsparungen von 1,25 Millionen Euro für 3 Jahre werden wir in Zukunft übertreffen."
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