Design Thinking bei der Centracon

Design Thinking Erkenntnisse

Design Thinking, eine Methodik und Denkansatz durch den kreatives Potenzial freigesetzt werden soll, zieht langsam aber sicher in die Unternehmen ein, die sich trauen mal anders zu denken, als üblich.

In 2017 hatten wir das Vergnügen die Kollegen von INNOKI bei uns zu haben und selbst einen Design Thinking Workshop mit ihnen durchzuführen. Was hilft es Bücher zu wälzen, wenn doch gerade bei diesem Themen 'Learning by Doing' der beste Ansatz ist.

In dem 2 Tages Workshop Design Thinking zum Thema “Arbeitsplatz der Zukunft bei der Centracon” haben wir viel gelernt. Nicht nur die Methodik und den iterativen Prozess (Verstehen, Empathie, Synthese, Ideen finden, Prototyping, Test), sondern auch, was uns Centracon‘lern eigentlich fehlt, um im schönen Schloss Eicherhof richtig gut gemeinsam zu arbeiten.

Gerade die Berater haben das Fehlen von Rückzugsmöglichkeiten und Orten für kreatives Arbeiten in kleineren und größeren Gruppen als größtes Manko identifiziert.

Das Prototyping hat dann zwar nicht mit Vorschlaghammer und U-Profilen für neue Wände stattgefunden, doch kreative Ideen sind in mit Hilfe von Filsstiften, Legoteilen, Smiley Stickern, Pfeifenreiniger, Knete und Co. zu Papier gebracht worden.

Zwei Versionen gab es

  • Neugestaltung der Räumlichkeiten nach Funktion (kreatives Arbeiten, ruhiges Arbeiten, Telefonieren, Kundenbesuch, …
  • Neugestaltung der Räumlichkeiten auf die Ausgestaltung bezogen (Gartenzimmer, Bibliothek, Kaffeelounge, …)

Die Methodik hatten wir also verstanden und es sind ein paar gute Ideen entstanden. U.a. auch die orangene Flagge (bestehend aus Styropor-Fuß, Strohhalmen und orangenen Post-ist), die signalisiert: „ich arbeite konzentriert- bitte störe mich jetzt nicht“.

Und heute?

Die Flagge wird ab und zu gehisst – und tatsächlich wird man nicht angesprochen und kann in Ruhe arbeiten.

Und als Test ist das erste Büro in ein Kreativraum mit Wohnzimmercharakter umgestaltet worden. Was Magnetfarbe, ein Sofa, Stehtisch und ein Schrank voller Bastelutensilien bewirken kann, ist toll.

Irgendwie fällt auch auf, dass die Kollegen doch weniger Homeoffice machen, als vorher...

Und eins steht fest: wir machen weiter!