Die Situation der IT Verantwortlichen...

oder: Beitrag zum Thema „auf den Punkt bringen und einfach halten“ - bildlich gesprochen

Wir sitzen zusammen und sprechen darüber, wie wichtig und wertvoll ein guter Sparringspartner ist. Egal für wen. Ob es im privaten Umfeld der Bekannte ist, der auch erst vor kurzem ein Haus gebaut hat und der mit seinem Wissen die richtigen Fragen stellt, unsere Problematik kennt und uns einen Tipp gibt, wie wir auf unserer Baustelle zu Hause agieren können oder im Berufsleben. Jemanden auf Augenhöhe zu haben, mit dem man vertraut sprechen und von dessen Erfahrungen man profitieren kann ist immer gut. Denn: nicht jede Erfahrung muss man selber machen. 

Vor kurzem saßen wir zusammen und unser Kollege Norbert erklärt, wie schwierig die Situation von IT Verantwortlichen ist. Das ist kein Wissen aus Zeitungsartikeln, sondern eine echte Erfahrung. Seine letzte Position vor Centracon war: IT Infrastrukturverantwortlicher bei der EnBW.  Den Druck will man sich gar nicht vorstellen, was es heißt, die Rechenzentren ausfallsicher am Laufen zu halten und für den Betrieb u.a. eines Kraftwerks verantwortlich zu sein.

Da sitzt er also stark gestikulierend und beschreibt, wie es ist ein IT Verantwortlicher zu sein, an dem von überall gezerrt wird. „Hier sind es die Kunden, die eine Performance erwarten und neue Produkte einsetzen wollen, da zerrt die neue Technologie, die man technisch unterstützen muss, hier reißt der Fachbereich an einem, der eine neue App haben will oder eine Schatten IT aufbaut, dann zerrt noch der Vorstand an einem, dann gibt es noch das Budget was kleiner ist als im Vorjahr aber das für mehr reichen muss und dann noch die interne Kommunikation. Die IT hat zu laufen, wenn nicht werden alle laut und meckern. Wenn sie läuft gibt es aber keine Wertschätzung…Wenn man dafür jetzt ein Bild hätte, das selbsterklärend ist…“

Und wir fragten uns… hm… tja, wie könnte man das nur grafisch umsetzen.

Manchmal ist es halt genauso, wie man es beschreibt, oder?