Centracon – smart working

16.09.2016 Leichlingen

IDC Studie zu Advanced Workplace Strategies in Deutschland

Das CIO-Magazin hat kürzlich einen Artikel mit dem Titel "Mit Unified Workspace Management in die Zukunft" veröffentlicht. Grundlage Ist eine Studie zu Workplace Strategien in Deutschland, die IDC durchgeführt hat.

Die Studie wie auch die Kommentare und Interpretationen, die von VMWare Airwatch und Matrix42 sowie aus Anwenderperspektive vom Universitätsspital Basel abgegeben werden, entsprechen in weiten Teilen den Erfahrungen der Centracon.

Nur dann, wenn das Thema "Digital Workplace" in Unternehmen ganzheitlich betrachtet und bearbeitet wird, können alle betroffenen Personengruppen davon profitieren. Auch die Bereiche, die bisher nicht direkt etwas mit dem Design des IT-Arbeitsplatz zu tun hatten, müssen stärker als Stakeholder in den Digital Workplace Projekten integriert sein. Wenn beispielsweise der Personalbereich erkennt, dass die Gestaltung des Digital Workplace Einfluss auf die zunehmend herausfordernde Mitarbeitergewinnung bzw. die Zufriedenheit der Leistungsträger im Unternehmen hat, werden von dort wichtige Anforderungen gestellt und die benötigten Nutzenpotentiale identifiziert.

Eine Vielzahl von Projekten "kosten erst einmal Geld", wie im Artikel ausgeführt wird. Centracon hat die Erfahrung gemacht, dass zur Vermarktung des zukünftigen Service die wichtigste Komponente im Business Case der Kundennutzen der neuen Technologien darstellt. Wenn auf der Anwenderseite Nutzenargumente nicht verstanden werden oder organisatorische Rahmenbedingungen und moderne Arbeitsprozesse nicht gegeben sind, erzielen virtualisierte sowie mobile Arbeitsplätze und auf jedem Endgerät einsetzbare Applikationen nicht den möglichen Nutzen. Wichtig ist: „Die Projekte müssen ihr Geld wert sein!“

Dass sich ein "Unified Workspace Management" eine Vielzahl von Entscheidern wünscht, ist wegen der Komplexität heutiger Workplace-Umgebungen nur zu leicht zu verstehen. Leider existiert heute nicht das eine „Unified Workspace Management“-Tool, das alle Anforderungen erfüllt. Deshalb wird die Herausforderung in den nächsten Jahren darin bestehen, mit den derzeit verfügbaren verschiedenen Tools und Managementansätzen die gewünschte Effizienz zu erreichen, damit Kosten und auch Sicherheit gewährleistet sind und nicht zu einem Showstopper werden. Centracon sieht die Lösung nicht nur in den optimierten Betriebsprozessen und Tools, sondern vor Allem in deren integrierter Automation. Nur so kann auch heute schon ein "Cloud-Reifegrad" mit der erwarteten Prozessgeschwindigkeit und Dynamik erzielt werden.

Für die Gestaltung der Digital Workplace Services ist es wichtig, Benutzergruppen individuell zu berücksichtigen. Der vertriebliche Außendienst hat beispielsweise ganz andere Anforderungen an den Service, als ein CAD-Architekt oder ein Mitarbeiter in der Produktion, sei es in der stationären oder mobilen Arbeit oder in Bezug auf die unterschiedlichen Applikationen und Endgeräte. Zukünftig entstehen noch weitere Differenzierungsmerkmale innerhalb der bereits bekannten Benutzergruppen, die abhängig von der jeweiligen Lebenssituation, dem Umfeld und der persönlichen Arbeitsweise sind. Um die unterschiedlichen Arbeitsweisen zu analysieren, wendet Centracon das Personamodell an. Mit dem Modell wird der direkte Kontakt zu den Anwendern hergestellt, um Lösungsansätze zu entwerfen. Somit ist es möglich, das richtige Maß zwischen maximaler Vielfalt und minimaler Wahlfreiheit im Kontext begrenzter IT-Kosten und Komplexität zu schaffen.

Bei aller gewünschten Individualität ist zu beachten, nicht in einer überschaubaren Vielzahl von Individuallösungen zu versinken. Das Modell der Centracon lautet: Modulare und standardisierte IT-Services werden genutzt, um individualisierte Business-Services bereit zu stellen. 

 

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